YNSA (Yamamoto New Scalp Acupuncture)
Schädelakupunktur nach Yamamoto
Wer an die Erforschung neuer Heilverfahren denkt, denkt zuerst an große Pharmakonzerne oder an die Entwicklung von High-Tech-Geräten wie Kernspintomographen. Doch auch bei den ganz alten Therapieformen wie der Akupunktur, dreht sich das Rad des Fortschritts permanent weiter.
Ein gutes Beispiel für eine neue und hoch wirksame Akupunkturform, ist die Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA – Yamamoto New Scalp Acupuncture).
Der japanische Anästhesist und Chirurg Toshikatsu Yamamoto hat diese neue Form der Akupunktur in den 70er Jahren entwickelt und seither (bis heute) stets weiter verbessert.
Wir hatten das große Privileg, Dr. Yamamoto im Juli dieses Jahres während eines mehrtägigen Seminares erneut, zum wiederholten Male treffen zu dürfen und von ihm persönlich in den neuesten Erkenntnissen der YNSA unterwiesen zu werden. Während dieses Seminars wurden von Dr. Yamamoto unter anderem neu entdeckte Akupunkturpunkte demonstriert, welche bislang noch in keinem Buch zu finden sind.
Yamamotos Schädelakupunktur YNSA zeichnet sich durch ihre rasche und hoch effiziente Wirksamkeit bei Verwendung relativ weniger Akupunkturnadeln aus. YNSA kann problemlos mit anderen Therapieverfahren (Schulmedizin, Homöopathie…) und anderen Akupunkturformen kombiniert werden. Sie eignet sich aber auch hervorragend zur alleinigen Anwendung bei vielen Beschwerden.
Yamamoto hat diverse neue Somatotope (Areale, auf welche sich der gesamte Körper im Kleinformat proijziert ) erforscht. Einige dieser Somatotope werden rein zu diagnostischen Zwecken genutzt, andere Somatotope dienen der Therapie durch Akupunktur.
Überdies hat Yamamoto das genaue diagnostische und therapeutische Vorgehen verfeinert, so dass wir mit wenigen Nadeln große Erfolge erzielen können. Und dies sowohl bei chronischen, als auch bei akuten Erkrankungen.
YNSA ist ein in sich geschlossenes und vollständiges Therapieverfahren.YNSA unterscheidet sich von der klassischen chinesischen Körperakupunktur, kann mit dieser jedoch sehr gut kombiniert werden.
Die Yamamoto Schädelakupunktur wird mittlerweile von Akupunkturtherapeuten auf allen 5 Kontinenten angewandt. Jedes Jahr lassen sich tausende Patienten aus aller Welt direkt bei Dr. Yamamoto in einem seiner beiden Krankenhäuser in Südjapan behandeln.
Diese Erkrankungen sind für die Therapie durch die Yamamoto-Schädelakupunktur (YNSA) besonders gut geeignet:
• Akute und Chronische Schmerzen jeder Form / Gürtelrose
• Schmerzen des Bewegungsapparates
• Postoperative Verbesserung der Wundheilung und Mobilisation
• Mobilisierung von Blockaden des Bewegungsapparates
• Nervenschmerzen
• Funktionelle Erkrankungen
• Neurologische Erkrankungen
• Schlaganfall
• Fazialisparese
• Spastik / Tremor
Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich sehr gerne zur Verfügung!
Einige Impressionen unserer letzten Begegnung mit Dr. Yamamoto im Juli 2010:

Dr. Yamamoto bei der Untersuchung Dr Yamamoto bei der Untersuchung

Diagnosepunkte am Hals Akupunktur durch Dr. Yamamoto
Toshikatsu Yamamoto Dr. Yamamoto und R. Bogenrieder (rechts)
